Der Schluss
So ist das Spiel vorbei. Bärlach hat sowohl Tschanz als auch Gastmann manipuliert, damit sie einander richten. Ich hatte immer Bärlach gern, weil er die menschliche Natur verstand. Ich mag ihn auch, weil er am klügsten am Ende erschien. Obwohl Schmied unter der Vormundschaft des Bärlach war, gab der Tod des Schmieds Bärlach schlussendlich die beste Gelegenheit, Gastmann zu besiegen.
Der Roman hat ein paar wichtige Themen, die wir diskutieren sollen. Das erste Thema ist der moralische Relativismus, durch den die Charaktere auffallen. Gastmann wurde als ein Nihilist beschrieben und diese Beschreibung hat zur Folge gehabt, dass bei Gastmann immer zwei Dinge möglich sind, “das Schlechte und das Gute, und der Zufall entscheidet” (s. 82). Tschanz ist nicht einfach ein böser Mensch, weil seine Tätigkeiten durch seine starke Eifersucht getrieben wurden. Vielleicht wäre er wirklich ein besserer Polizist als Schmied und nur der Reichtum und die Bildung von Schmied haben die Polizeichefs beeindruckt. Endlich ist doch Bärlach kein Held. Am Ende der Geschichte hat er nur seine Wette gewonnen, aber den echten Mörder, Tschanz, wurde er frei lassen. Das ist überhaupt nicht die Handlungsweise von einem heiligen reinen Held, der typisch für ältere Geschichten ist. Im Gegenteil ist Bärlach repräsentativ für unsere unerbittliche Wirklichkeit, wo Menschen sowohl gut als auch böse sind.
Du hattest auch recht, weil du die Meinung war, dass Bbelächelt klug ist und manipuliert seine Lage.
AntwortenLöschenJa, ich kann nicht ganz verstehen, warum Bärlach Tschanz frei lassen würde und warum Bärlach die Wette mit Gastmann abschießen würde
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